Lehrforschung

 

Das erschöpfte Selbst: Burnout - Krankheit oder Berufsrisiko? (Dipl.-Soz. Alexander Hirschfeld)

Im Lehrforschungsprojekt „Das erschöpfte Selbst: Burnout - Krankheit oder Berufsrisiko?“ haben wir uns mit der kontingenten und facettenreichen Darstellung des Problems „Burnout“ auseinandergesetzt. Ausgehend von diskurstheoretischen Überlegungen im Anschluss an Michel Foucault, wird Burnout als eine soziale Problematisierung verstanden. Uns interessiert also die Art und Weise, wie Burnout durch bestimmte Begriffe, Argumentationsweisen und Semantiken sozial konstituiert wird. Im Mittelpunkt steht dabei die Analyse von Texten, die auf soziale Regelmäßigkeiten hin untersucht wurden.

Das konkrete Vorgehen folgt der qualitativen Methodologie und zeichnet sich vor allem durch eine theoriegeleitete Datenerhebung sowie eine schrittweise und kontrollierte Interpretation aus. Die empirische Forschung war in Arbeitsgruppen von drei bis vier TeilnehmerInnen organisiert, die spezifische Teilaspekte des Phänomens, etwa die Selbsthilfeliteratur oder medizinische Expertendiskurse, genauer untersuchten.

Diskurstheoretische Überlegungen

Wir beharren gerne darauf, in Bezug auf unterschiedliche Themen unsere eigene Meinung zu vertreten. Außerdem haben wir bezüglich bestimmter Phänomene eine klare Vorstellung davon, wie die Dinge wirklich beschaffen sind. Aus sozialwissenschaftlicher Perspektive ist diese Vorstellung jedoch nicht haltbar. Aussagen sind keine singulären Ereignisse, sondern Teil kollektiver Wissensordnungen. Es ist der Glaube daran, dass bestimmte Aspekte des sozialen, politischen, kulturellen, wirtschaftlichen oder sonstigen Lebens so sind wie sie sind, der die Gültigkeit geteilter Deutungen stabilisiert. Diskurstheorien interessieren sich für die Erscheinungsformen, Entstehung und Veränderungen solcher Wissensordnungen. Michel Foucault – einer der zentralen Begründer der Diskurstheorie – begreift den Diskurs als eine überindividuelle Praxis, die das Wissen und insbesondere die Art und Weise des Denkens und des Handelns strukturiert. Diskurse sind also immer auch Bestandteile individueller Identitätsbildung.

Ein Diskurs besteht aus dem System von Aussagen, die den Diskurs hervorbringen und damit auch Wirkungen erzielen. Der Diskurs ist somit keine Form der Rede oder Diskussion, sondern eine Wissensordnung, eine Struktur, durch die soziale Phänomene erst hervorgebracht werden. In der empirischen Analyse werden typische Aussagen in Texten und anderen symbolischen Medien identifiziert, verallgemeinert und zu allgemeinen Mustern zusammengefasst. Wichtig ist dabei, wie vom französische Philosoph Michel Pêcheux betont, das kontrollierte und distanzierte Lesen. Diese Haltung dient als Werkzeug, um die eigenen Vorurteile im Vorgang der Analyse nicht mit den Resultaten der Diskursanalyse zu verwechseln, der Empirie also so weit wie möglich gerecht zu werden

 

Burnout als soziale Problematisierung

Durch die Lektüre diverser medialer Berichte und Artikel erkannten wir schnell, dass Burnout die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zieht. Die Themen Arbeit und psychische Gesundheit scheinen den Großteil der Bevölkerung direkt oder indirekt anzusprechen. Dabei ist häufig von neuen Stressfaktoren die Rede, die mit den veränderten Arbeitsweisen und Anforderungen einhergehen und einen Anstieg psychischer Arbeitsbelastung verursachen. Gleichzeitig begegnet man kritischen Darstellungen, die die vermeintliche „Modediagnose Burnout“ von echten psychischen Krankheiten wie der Depression abgrenzen. Insgesamt wird deutlich, dass es keinen Konsens über die Definition des Problems gibt. Gleiches gilt für die Frage nach der Verantwortung: Sind Unternehmen oder der Staat in der Pflicht? Fordert man gar den eigenverantwortlichen Umgang mit psychischen Belastungen?

Das soziologisch Spannende ist gerade der Konflikt über die legitime Definition des Problems, denn jedes Phänomen bedarf der Definition und Artikulation, um gesellschaftliche relevant zu werden. Im Lehrforschungsprojekt sind wir daher folgenden Fragestellungen nachgegangen:
 
Wie wird das Problem Burnout sozial konstituiert (Problemdefinition, Verantwortung, Lösungsansätze, usw.)?

Welche allgemeinen Muster und Unterschiede hinsichtlich der Problemdefinition können identifiziert werden?

Wie lassen sich diese Regelmäßigkeiten zu spezifischen sozialen Kontexten in Beziehung setzen?

Schritte im Forschungsprozess

Es gibt sehr unterschiedliche Möglichkeiten des Vorgehens, die vor allem vom jeweiligen Erkenntnisinteresse und den diskurstheoretischen Hintergrundannahmen abhängen. Die folgenden Schritte zur Durchführung der Diskursanalyse orientieren sich an den Überlegungen von Michel Foucault und deren Aufarbeitung durch Rainer Diaz-Bone.
 

  • Theorieformung: Formulierung einer sozialwissenschaftlichen Fragestellung, die auf die Erscheinungsform, Entstehung und Veränderung von Wissensordnungen abzielt;  Rekonstruktion des Ermöglichungszusammenhangs vom untersuchten Phänomen im Zentrum

 

  • Sondierungsphase: Exploration des Untersuchungsfelds inklusive relevanter sozialer Felder, Organisationen und AkteurInnen

 

  • Provisorische Korpuserstellung: Zusammenstellung von Texten, von denen theoretisch gestützt behauptet werden kann, dass sie eine spezifische Wissensordnung darstellen

 

  • Oberflächenanalyse: Welche wiederkehrenden Thematisierungen, Problematisierungen finden sich?

 

  • Rekonstruktion diskursiver Beziehungen: Genaue Analyse der Texte; rekursive Prüfung der Hypothesen

 

  • Fertigstellung der Rekonstruktion: Identifikation allgemeiner Schemata bzw. Deutungsmuster

 

  • Ergebnisaufbereitung und Rückbezug: Darstellung der herausgearbeiteten Wissensordnung im Rahmen eines Forschungsberichts; bei vergleichender Vorgehensweise Gegenüberstellung verschiedener Wissensordnungen

 

Ergebnisse der Forschungsgruppen

Im Folgenden finden sich einige ausgewählte Kurzpräsentationen unterschiedlicher Arbeitsgruppen:

Burnout in der Selbsthilfeliteratur

Burnout im Profisport

Ablehnung/Stigmatisierung von Burnout

 

Arbeit und Psyche - Vorstellungen von Krankheit und Gesundheit (Dipl.-Soz. Alexander Hirschfeld)

Die Teilnehmer des Lehrforschungsprojektes haben im WS 2013/14 eine standardisierte Befragung durchgeführt. Ausgangspunkt dieses Vorhabens bildete die Debatte um das sogenannte Burnout-Syndrom in der medialen Öffentlichkeit. Dabei wird deutlich, dass sehr unterschiedliche Vorstellungen der Definition, des Ausmaßes, der Ursachen und Lösungen dieses Problems konkurrieren. Wir wollten nun wissen, wie Laien selbst mit dieser Unsicherheit umgehen: Was verstehen sie unter arbeitsbedingter psychischen Erschöpfung? Für wie bedeutend halten sie dieses Problem? Welche Ursachen und geeignete Lösung werden für plausible erachtet?

Auf theoretischer Ebene wurde dabei von einem Zusammenhang zwischen sozialstrukturellen Merkmalen (Geschlecht, Alter, Bildung, berufliche Stellung, usw.) und der daraus resultierenden sozialen Lage sowie Vorstellungen über psychische Krankheiten ausgegangen. Die Fragebogenkonstruktion sowie die Datenerhebung sind mit einer Vielzahl methodischer Anforderungen verbunden, die hier nur beispielhaft illustriert werden können. Im Sommersemester 2014 erfolgte die Aufarbeitung und statistische Auswertung der Daten. Die Anfertigung der Forschungsberichte mit unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten war in Arbeitsgruppen von zwei bis drei TeilnehmerInnen organisiert.

Burnout in der öffentlichen Debatte

In der aktuellen Ausgabe des ICD-10 wird Burnout als „Problem mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung“ (ICD-10-GM Vorabversion 2015: XXI Z 73) klassifiziert. Es ist damit nach wie vor kein als psychische Erkrankung klassifiziertes Phänomen, sondern eine Zusatzdiagnose. Begründet wird dies mit dem Fehlen verbindlicher Messinstrumente zur Diagnostik und der symptomatischen Unschärfe des Phänomens (Korczak et al. 2010: 23). „Burnout ist ein Zustand von körperlicher, einstellungsmäßiger und emotionaler Erschöpfung durch emotionalen Stress.“ (Korczak et al. 2010: 31) Kernsymptome von Burnout sind demnach „emotionale Erschöpfung, geringe Zufriedenheit mit der eigenen Leistung, sowie [ein] beeinträchtigtes Verhältnis zur beruflichen Umgebung (Arbeitsüberdruss, Zynismus)“ (bptk.de 2012: 20). Soweit der Versuch einer offiziell verbindlichen Definition. Es gibt jedoch auch Stimmen, wie die des Vorsitzenden der Stiftung Deutsche Depressionshilfe Ulrich Hegerl, die das Phänomen als reine Medienblase abtun, als soziale Fiktion und die Burnout schlicht als euphemistischen Modebegriff für eine Depression verstanden wissen wollen (welt.de 2012).

Ob nun eine eigenständige Krankheit oder nicht, die Burnout-Problematik ist allgegenwärtig. Die Deutschen seien ein „Volk der Erschöpften“ (SPIEGEL Online 2011), titelte der SPIEGEL und leistete damit seinen Beitrag, Burnout zur neuen Volkskrankheit zu stilisieren. Spätestens seitdem sich Prominente wie der Skispringer Sven Hannawald, der Fernsehkoch Tim Mälzer oder der Fußballtrainer Ralf Rangnick öffentlich dazu bekannten, betroffen zu sein, ist die Thematik fest im Bewusstsein der Bevölkerung verankert. Dies verdeutlicht die hohe gesellschaftliche Relevanz des Phänomens. Denn eines ist Burnout auf jeden Fall, konstatiert der Kultursoziologe Ulrich Bröckling:

„ein Diskursereignis von geradezu epidemischen Ausmaßen. Mit dem Burnout ist das Phänomen der Zeitkrankheit selbstreferentiell geworden. Es wird nicht nur darüber geredet und geschrieben, sondern wenn darüber geredet und geschrieben wird, dann schon immer als Zeitkrankheit. Burnout bezeichnet niemals bloß individuelles Leiden, sondern stets auch gesellschaftliche Pathologie“ (Bröckling 2013: 179)

Die Zunahme arbeitsbedingter psychischer Erkrankungen scheint mit den Bedingungen der modernen Arbeitswelt unmittelbar verknüpft zu sein. Dass es Handlungsbedarf gibt, gilt in der Politik mittlerweile als allgemeiner Konsens. So startete die IG Metall 2012 eine Initiative und legte ihre „Anti-Stress-Verordnung“ vor (igmetall.de 2012); Arbeitgeberverbände wurden aktiv und begreifen mittlerweile die Zunahme psychischer Erkrankungen als ernstzunehmendes Problem. Die Kosten der Ausfälle aufgrund psychischer Erkrankungen fallen inzwischen derart ins Gewicht, dass ein Gegensteuern mittels präventiver Maßnahmen und veränderter Arbeitsbedingungen nicht nur aus humaner Sicht notwendig erscheint, sondern zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor wird (ZEIT Online 2012). Auch die Vorstellung bezüglich der Reichweite des Problems hat sich verändert. Galt Burnout vor kurzen noch als „Privileg“ von Karrieristen und Workaholics, als Auszeichnung für unermüdlichen Einsatz bis zur völligen Erschöpfung, scheint es, als ob sich Burnout allmählich „demokratisiert“ hätte (Bröckling 2013: 181). Entgegen den üblichen Vorstellungen verweist etwa eine Studie der DAK darauf, dass nicht Manager der höchsten Stressbelastung ausgesetzt sind, sondern vor allem Studierende, alleinerziehende Mütter und auch Arbeitslose und somit ebenfalls Personen, die keiner Erwerbsarbeit nachgehen, betroffen sind (vgl. dak.de 2014).

Milieuspezifische Krankheitsvorstellungen

Für das Aufspüren von Regelmäßigkeiten in der gesellschaftlichen Wahrnehmung erweist sich Bourdieus praxistheoretischer Ansatz (vgl. Bourdieu 1987: 277ff.) als aufschlussreich, wonach Individuen innerhalb bestimmter sozialer Milieus jeweils spezifische Wahrnehmungs-, Denk- und Handlungsweisen ausbilden. So bildet jedes Milieu in der Gesamtheit seiner Praxisformen einen spezifischen Habitus aus. Den Begriff konzipiert Bourdieu „im Sinne einer Erzeugungsformel, mit der sich zugleich die klassifizierbaren Formen der Praxis und Produkte wie die diese Formen und Produkte zu einem System distinktiver Zeichen konstituierenden Urteile und Bewertungen erklären lassen“ (Bourdieu 1987: 278). Der Habitus bestimmt das Denken und somit die Wahrnehmung der Menschen und so ist davon auszugehen, dass auch in Bezug auf vor Vorstellung arbeitsbedingter psychischer Erschöpfung habitualisierte Wahrnehmungsmuster innerhalb der Bevölkerung auszumachen sind.

In diesem theoretischen Kontext stehen auch die Arbeiten von Willy H. Eirmbter und Alois Hahn (vgl. Eirmbter et al. 1994, Hahn et al. 1996 und auch Lettke et al. 1999), in denen Krankheitsvorstellungen innerhalb der deutschen Bevölkerung am Beispiel AIDS untersucht werden. Im Anschluss an Ulrich Becks Individualisierungsthese bestimmen die Autoren Unsicherheit als charakteristisches Merkmal moderner Gesellschaften, womit auf die zunehmende Kontingenz individueller Lebensläufe hingewiesen wird (Eirmbter et al. 1994: 196). Zur Kategorisierung gesellschaftlicher Wahrnehmungsmuster wird daran anknüpfend die begriffliche Unterscheidung Niklas Luhmanns zwischen Risiko und Gefahr übernommen, als „binäre Typen unsicherheitsorientierten Handelns“ (Hahn et al. 1996: 57). Als riskant definieren Individuen demnach solche Situationen, in denen sie sich in der Lage sehen, zukünftige Entwicklungen durch eigenes Handeln beeinflussen zu können. Als gefährlich hingegen werden subjektiv nicht beeinflussbare Situationen eingestuft. Wichtig hierbei ist, dass es nicht auf de facto gegebene Entscheidungsmöglichkeiten ankommt; für die einen kann ein und derselbe Sachverhalt sich als Risiko, für die anderen als Gefahr darstellen (Hahn et al. 1996: 57ff.).

Bezogen auf unser Forschungsinteresse bedeutet die Wahrnehmung von Burnout als Gefahr unter anderem, das Phänomen als unausweichliche Konsequenz der modernen Arbeitswelt zu betrachten. Eine Risikoperspektive dagegen beinhaltet die Vorstellung, sich durch bestimmtes Verhalten effektiv vor Burnout schützen zu können. Die Skalierung einer Reihe von Items wurde daher an den beiden Polen, Risiko und Gefahr, ausgerichtet. So z.B. folgende Aussagen: „Man selbst ist kaum in der Lage, sich vor Burnout zu schützen.“ oder „Man kann lernen mit psychischem Stress umzugehen“. Als Voraussetzung zur Entwicklung einer Risiko-Perspektive gilt der Erwerb von Handlungs- und Gestaltungskompetenz, also der Fähigkeit, subjektiv sicher mit unbekannten Situationen umzugehen. Der mit dieser Ressource ausgestattete Typus, so die Annahme, verfügt beispielsweise tendenziell über einen hohen sozialen Status, vor allem eine hohe formale Bildung, und lässt sich insbesondere bei jungen Menschen beobachten. Dagegen verfügen ältere Personen, mit einem eher niedrigen sozialen Status, über eher geringe Handlungs- und Gestaltungskompetenz. Bewältigungsstrategien innerhalb dieser Gruppe laufen in der Tendenz auf Rückzug oder Meidung von als bedrohlich empfundenen Situationen hinaus (Eirmbter et al. 1994: 199ff.). Im Zuge der Datenauswertung ist zu untersuchen, ob die Ergebnisse den Erwartungen entsprechen und von den soziodemographischen Merkmalen der Befragten auf eine Gefahren- bzw. Risiko-Perspektive geschlossen werden kann.

Fragebogenkonstruktion und Erhebung

Die Einstellungsfragen des standardisierten Fragebogens sind als Likert-Skalen (Schnell et al. 2008: 187-191) organisiert. Hierzu wurden im Rahmen des Seminars Einstellungsfragen zu den einzelnen Blöcken gesammelt und dann in der inhaltlichen Diskussion unter der Fragestellung welche Items messen unsere Zieldimensionen? eingrenzend ausgewählt. Die Reihenfolge der Items und Frageblöcke wurde unter Berücksichtigung möglicher Ausstrahlungseffekte diskutiert, was letztendlich zu einer Trichterung, also einer immer höheren Präzisierung der Items (Schnell et al. 2008: 343) im Fragebogenverlauf, führte.

Erhebungsraum war die Stadt Kiel und Umland, jede/r InterviewerIn befragte sechs Personen. Für die Auswahl der Stichprobe wurden die Kriterien Geschlecht und Alter – geteilt in drei Altersklassen – als Quote festgelegt. Aufgrund der geringen Fallzahl war die ausgegebene Quote dabei weniger am Kriterium der Repräsentativität als an einer ausreichenden Variation relevanter Merkmalsausprägungen orientiert. Alle erhobenen Daten sind in Folge dessen nicht als repräsentative Abbildung der Grundgesamtheit zu verstehen, sondern dienen der Erfassung statistischer Zusammenhänge.

Auswertung

Im Sommersemester 2014 wurde der Datensatz zunächst bereinigt und dann von den TeilnehmerInnen des Lehrforschungsprojektes hinsichtlich vorher gebildeter Hypothesen in Gruppen von je zwei  bis drei Personen ausgewertet. Vor der eigentlichen Auswertung fand eine umfassende Einführung in die verwendete Statistik-Analyse-Software SPSS statt. Dabei wurden auch Schritt für Schritt die wichtigsten Grundlagen der deskriptiven und schließenden Statistik aufgefrischt. 

Im Folgenden finden sich einige ausgewählte Kurzpräsentationen unterschiedlicher Arbeitsgruppen: 

Burnout und Geschlecht

Offene Fragen in quantiativen Untersuchungen

Burnout, Risiko oder/und Gefahr?

Literatur

Forschungsliteratur:

Bröckling, Ulrich (2013): Der Mensch als Akku, die Welt als Hamsterrad. Konturen einer Zeitkrankheit. In: Sighard Neckel und Greta Wagner (Hrsg.): Leistung und Erschöpfung. Burnout in der Wettbewerbsgesellschaft. Berlin: Suhrkamp, S. 179-200.

Bourdieu, Pierre (1987): Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.

Burisch, M. (2006): Das Burnout-Syndrom. Theorie der inneren Erschöpfung. 3. Auflage. Berlin und Heidelberg: Springer.

Eirmbter, Willy H. et al. (1994): Milieu und Krankheitsvorstellungen. In: Jens S. Dangschat und Jörg Blasius: Lebensstile in den Städten. Opladen: Leske und Budrich, S. 196-215.

Hahn, Alois et al. (1996): Krankheitsvorstellungen in Deutschland. Das Beispiel AIDS ( = Studien zur Sozialwissenschaft, Bd. 176). Opladen: Westdeutscher Verlag.

Korczak, Dieter et al. (2010): Differentialdiagnostik des Burnout

Syndroms. Reihe: Health Technology Assessment (HTA) In der Bundesrepublik Deutschland, Köln.

Lettke, Frank et al. (1999): Krankheit und Gesellschaft. Zur Bedeutung von Krankheitsbildern und Gesundheitsvorstellungen für die Prävention. Konstanz: UVK.

Rook, M. (1998): Theorie und Empirie in der Burnout-Forschung. Eine wissenschaftstheoretische und inhaltliche Standortbestimmung. Hamburg: Verlag Dr. Kovac.

Schaufeli, WB und D. Enzmann (1998): The Burnout Companion to Study and Practice. A Crit-ical Analysis. London: Taylor & Francis.

Schnell, Rainer et al. (2008): Methoden der empirischen Sozialforschung. München und Oldenbourg: Wissenschaftsverlag.

Internet:

bptk.de 2012: BPtK-Studie zur Arbeitsunfähigkeit. Psychische Erkrankungen und Burnout. URL: http://www.bptk.de/uploads/media/20120606_AU-Studie-2012.pdf (Download: 01.08.2014)

dak.de 2014: DAK-Studie: Belastung durch chronischen Stress. URL: http://www.dak.de/dak/download/Belastung_durch_chronischen_Stress_Sonderauswertung- 1432950.pdf?

ICD-10-GM Vorabversion 2015: URL: http://www.dimdi.de/static/de/klassi/icd10gm/kodesuche/onlinefassungen/htmlgm2015/block- z70-z76.htm (Download: 01.08.2014)

igmetall.de 2012: Anti-Stress-Verordnung. Eine Initiative der IG Metall. URL: http://www.igmetall.de/internet/docs_0188530_Anti_Stress_Verordnung_ab6297762b343f1ce2cf 2275345a3e1b648a983d.pdf (Download: 01.08.2014)

SPIEGEL Online 2011: Volk der Erschöpften. URL: http://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/76551044 (Download: 01.08.2014)

welt.de 2012: Psychologen wollen klären, was Burnout wirklich ist. URL: http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article13841361/Psychologen-wollen-klaeren-was- Burn-out-wirklich-ist.html (Download: 01.08.2014)

ZEIT Online 2012: Spinning für Führungskräfte. URL: http://pdf.zeit.de/karriere/beruf/2012- 05/unternehmen-arbeitgeber-burn-out.pdf (Download: 01.08.2014)

 

Quantitative Sozialforschung (Dipl.-Soz. Saskia Fuchs)

Jugend, Politik und Religion

Soziales/Kulturelles Kapital und Devianz

Bildung und Politikverdrossenheit

Schulform und Fremdenfeindlichkeit

 

Diskursanalyse: Kulturen des Kapitalismus

Die Sharing Economy

Social Freezing

Geflüchtete im deutschen Arbeitsmarkt

Do-it-Yourself-Konzerte

Regretting Motherhood

Ökonomisierung der Wissenschaft

Corporate Social Responsibility

 

Diskursanalyse: Gesundheit, Psyche und Politik

Coaching - Ethos und Selbstbild

Laien im Impfdiskurs

Miss Dich Fit!

Gesundheitsförderung

Gute Arbeit - gutes Leben?

Voll normal?!

Stress bei Studierenden

Neuro Enhancement