Jan Husemann, M.A.

Externer Doktorand und Stipendiat der Landesgraduiertenförderung

ja-hus@web.de

Zur Person

 

  • WS 2010/11 bis SS 2014:
    Bachelor an der CAU in Soziologie und Europäischer Ethnologie/ Volkskunde
     
  • WS 2014/15 bis SS 2017:
    Master an der CAU in International vergleichender Soziologie und Europäischer Ethnologie/ Volkskunde

 

Forschungsschwerpunkte

 

  • Game Studies und Gewaltsoziologie

 

Promotionsprojekt

 

  • "Gewalt ist manchmal schön" - Eine empirische Untersuchung zur Problematisierung von Computerspielgewalt

 

Abstract

Gegenstand der Dissertation soll eine empirische Analyse der gesellschaftlichen Problematisierung von Computerspielgewalt innerhalb der letzten 25 Jahre sein. Maßgebend ist hierbei die Frage nach den Bedingungen und Prozessen der Thematisierung von Computerspielgewalt als soziales Problem, verstanden als "Prozesse der aktiven Produktion, Verbreitung, Durchsetzung und Institutionalisierung von Problemdiskursen. Der Schwerpunkt meiner Untersuchung liegt hierbei auf den diskursiven Strukturen der institutionellen Ebene. Um den Problemdiskurs offenzulegen sollen zunächst gewalthaltige Computerspiele, die dazugehörigen Indizierungsberichte der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien sowie fachjournalistische Artikel und Elternratgeber qualitativ- inhaltsanalytisch ausgewertet werden, um im Anschluss mithilfe der wissenssoziologischen Diskursanalyse (WDA) spezifische Begründungslogiken und Aushandlungsstrukturen herauszuarbeiten. Das Ziel ist es, anhand der Computerspielgewalt die Rolle und Wirkmächtigkeit von Institutionen innerhalb dieser Problematisierungsprozesse aufzuzeigen.

 

Veröffentlichungen

 

  • Husemann, Jan (2016):
    "Ab 9:01 Uhr hieß es 'Schlagstock frei'" - Die Proteste gegen die BKF-Klausur.
    In: Markus Tauschek (Hrsg.). Macht, politische Kultur, Widerstand - Studentischer Protest an der Universität Kiel. Waxmann Verlag, Münster, S. 105-118.