cau 0

Institut für Sozialwissenschaften

 

Start
Arbeitsschwerpunkte
Betriebliches Gesundheitsmanagement
Versorgungsforschung
Projekt "Nordlicht"
Projekt "Pflegeberatungsstellen"
Projekt SALA  (ABK)
Projekt "BGM in Pflegeunternehmen"
Projekt "Alter(n)sgerechte Arbeitsplätze"
Mitarbeiter/innen
Kontakt / Lageplan
Impressum
wiso_siegel

Forschungsgruppe Gerontologie

 

 

Projekt

“Nordlicht”

 

 

Modellvorhaben zur Sicherung der Häuslichkeit nach einem Kranken- hausaufenthalt durch assessment- gestützte Planung und Kooperation

Projektpartner
AWO Pflege Schleswig-Holstein gGmbH, Kiel (Koordination
und Projektnehmer für den Kieler Pflegeverbund)
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Campus Kiel
Städtisches Krankenhaus Kiel
Lubinus Clinicum Kiel

Auftraggeber
BM für Gesundheit / Spitzenverbände der Pflegekassen (Ausgleichsfonds der Pflegeversicherung für Modellvorhaben zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung nach § 8 Abs. 3 SGB XI)

Laufzeit: 3 Jahre (1. September 2006 bis 31. August 2009)
Externe Evaluation: Prognos AG

Pflegebedürftige Menschen werden nach einem Krankenhausaufenthalt überproportional häufig in eine stationäre Einrichtung übergeleitet, obwohl der Wunsch nach Rückkehr in die eigene Häuslichkeit besteht und eine häusliche Pflege und Betreuung aus fachlicher Sicht auch möglich und sinnvoll erscheint.

Dass ein großer Anteil überwiegend älterer Patient/innen direkt im Anschluss an eine bzw. in kurzem zeitlichen Abstand nach einer Krankenhausentlassung in eine stationäre Pflegeeinrichtung umzieht, liegt in einem komplexen Ursachen-Bündel begründet. Insgesamt fehlt es eine fachlich unterstützte Planung und Koordinierung der häuslichen Versorgung als Regelangebot.

Zielsetzung des Modellprojektes ist es, für Patient/innen nach einem Apoplex, mit Sturzverletzungen und für multimorbide Patient/innen mit Demenz bzw. psychischen Erkrankungen im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt durch ein umfassendes, assessment-gestütztes Case-Management eine fachlich angemessene und den indiviuellen Rahmenbedingungen angepasste häusliche Versorgung sicherzustellen, die eine weitgehend selbständige Lebensführung ermöglicht.

Hierzu werden einerseits die erforderlichen Verfahren und Instrumente entwickelt, andererseits verbindliche Kooperationsstrukturen zwischen allen an der Versorgung beteiligten Institutionen implementiert.

Im Rahmen des Modellprojektes wird überprüft, inwieweit ein solches Unterstützungsangebot den Anteil derjenigen Patient/innen der Zielgruppe erhöhen kann, die im Anschluss an den Krankenhaus-Aufenthalt häuslich gepflegt werden und inwieweit es dazu beiträgt, die Nachhaltigkeit der häuslichen Pflege sicherzustellen.

Der Kieler Pflegeverbund – ein Zusammenschluss von 7 ambulanten Pflegediensten in Kiel – wird aus Mitteln des Modellprojektes eine gemeinsame Case-Management-Stelle vorhalten und die jeweils individuell notwendige und gewünschte professionelle Pflege in der Häuslichkeit sicherstellen sowie das Gesamt-Projekt koordinieren.

Die drei beteiligten Kliniken übernehmen die frühzeitige Information der Patient/innen der Zielgruppe und kooperieren mit der/ dem Case-Manager/in.

 

    Unser Arbeitsschwerpunkt

Das Institut für Sozialwissenschaften der Christian-Albrechts-Universität Kiel / Forschungsgruppe Gerontologie entwickelt – in Kooperation mit dem Kieler Pflegeverbund und den beteiligten Kliniken – ein validiertes, modulares Assessment-Instrument zur Planung der häuslichen Pflege und Unterstützung und überprüft inwieweit es gelingt, den Anteil der häuslich gepflegten Patient/innen zu erhöhen und die Dauer des Verbleibs in der Häuslichkeit zu verlängern.

 

    Publikationen / Materialien zum Projekt

- -

 

    Kontakt

Jutta Hansen       eMail: jhansen@soziologie.uni-kiel.de

 

    Links

Projektseite beim VdAK/AEV